EMILIA – Freie Waldschule Heidelberg ist eine Gründungsinitiative für eine Grundschule mit offenem Ganztagsangebot in freier Trägerschaft.

Wir verknüpfen die positiven Erfahrungen unserer Kinder aus dem Waldkindergarten mit den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen der Pädagogik und der Neurobiologie.

Die Reggio-Pädagogik liefert uns hierfür das passende bildungstheoretische Fundament. Sie vereint das „Lernen im Wald“ mit dem pädagogischen Ansatz der Ästhetischen Bildung (100 Sprachen des Kindes).

"Erzähle mir und ich vergesse.
Zeige mir und ich erinnere.
Lass es mich tun
und ich verstehe.“

Konfuzius

Die Achtsamkeit unserer Lernbegleiter*innen, der Wald als pädagogische Umgebung kombiniert mit der Ästhetischen Bildung bietet ideale Voraussetzungen, das volle Potenzial unserer Schüler*innen zu entfalten.

Durch die Ästhetische Bildung erleben unsere Schüler*innen Themenkomplexe ganzheitlich, das heißt mit allen Sinnen. Ob fühlen, riechen, sehen oder schmecken: Sie erfassen ihre Umgebung auf allen Ebenen und lernen praxisorientiert in interessensgeleiteten Projekten.

Die Ästhetische Bildung ermöglicht auf diese Weise jedem Kind, egal welchen Alters, mit welchen Fähigkeiten oder Behinderungen, einen Zugang zum Lernen. Jedes Kind kann unabhängig von seinen Lernvoraussetzungen an diesem Prozess teilnehmen, wie es schon vor der Schule seinen eigenen Lernweg gegangen ist, um sich die Welt in seinem Tempo anzueignen.

In altersgemischten Gruppen lernen verschiedene Altersstufen, Begabungen und Temperamente, mit verschiedenen Stärken und Schwächen und mit unterschiedlichem Lern- und Entwicklungstempo miteinander. Jedes Kind darf in seiner eigenen Geschwindigkeit lernen, mit seinen eigenen individuell abgesteckten Zielen, sowohl in kognitiven als auch emotionalen und sozialen Prozessen.

"Bevor Kinder sprechen, singen sie.
Bevor sie schreiben, malen sie.
Sobald sie stehen, tanzen sie.
Kunst ist die menschliche Grundlage des Ausdrucks.“

Phylicia Rashad

Im Wald werden die Sinne der Kinder auf natürliche Weise angesprochen. Der Unterricht im Wald wirkt sich außerdem positiv auf die Gesundheit unserer Kinder aus. Die zusätzliche Bewegung – auch mal laut sein dürfen – das eigene Temperament ausleben, stärken Selbstbewusstsein, Immunsystem und Motorik.

Darüber hinaus schafft das „Lernen im Wald“ ein Bewusstsein für Umwelt, Nachhaltigkeit und die Beziehung zwischen Mensch und Natur.

Wir wollen, dass unsere Schüler*innen zu gesunden, resilienten und glücklichen Menschen heranwachsen, die der Welt und sich selbst achtsam begegnen, die ihr Leben und ihre Umwelt nachhaltig und aktiv mitgestalten.